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Exkursionen

Viele, sehr viele Exkursionen finden an unserer Schule statt.
Nachfolgend ein paar Beispiele:



Exkursion RAG-Austria

Energiegewinnung, Energieversorgung, Energienutzung aber auch Energiesicherheit sind heute zentraler Teil eines zeitgemäßen Unterrichts. Ihre Einflechtung ist in sehr unterschiedlichen Fächern und Lehrplänen gegeben.
Bereits die Vorbereitung auf die Exkursion brachte für die Schüler der 2bm der HTBLA Ried neue Aspekte und Einblicke in ein sehr erfolgreiches österreichisches Unternehmen. Die Rohöl-Aufsuchungs Aktiengesellschaft (RAG) bot insgesamt mit einem sehr breiten Spektrum perfekte Voraussetzungen zum Wissenserwerb abseits des regulären Unterrichts. Im Mittelpunkt stand dabei die Erdgasspeichertechnik am Standort Haidach – der zweitgrößte Erdgasspeicher Mitteleuropas – Nähe Straßwalchen.



2BM HTL Ried im Innkreis 21.12.2011

Dr. Martin Anzengruber mit seinen Schülern 



Zu Beginn der Besichtigung erfolgte eine Präsentation mit Vorstellung des Unternehmens und der Kerngeschäfte. Neben der Auffindung von Kohlenwasserstoffen ist die Speicherung von Erdgas ein bedeutendes Geschäftsfeld der RAG. Seit der Gründung im Jahr 1935 hat das Unternehmen an ihren österreichischen Standorten insgesamt mehr als 15 Mio. Tonnen Erdöl und mehr als 24 Mrd. Kubikmeter Erdgas gefördert. Die Konzessionsgebiete der RAG konnten in den letzten Jahren auf das benachbarte Bayern, Ungarn und Polen ausgeweitet werden. Die Bevorratung, der Erdgashandel und Transport sowie Projekte im Bereich erneuerbarer Energien, wie z.B. Geothermie, runden das Portfolio der RAG ab. Weiter ging es mit Details zu Bohrung und geologischen Grundvoraussetzungen, die überhaupt das Installieren eines Erdgasspeichers in Haidach ermöglichten. Fragen nach der Funktionalität und Sicherheit eines Erdgasspeichers konnten genauso geklärt werden wie die Notwendigkeiten der Anbindung an das bestehende nationale und internationale Pipelinenetz. Chemische Basisinformation rund um Kohlenwasserstoffe wurde ebenfalls gegeben.
Bevor es zur Besichtigung der Anlage selbst ging, wurden der Anlagenbau mit Abscheider- und Filteranlagen, Absorptionstrocknungsanlagen, Turboverdichtereinheiten sowie Kühlanlagen theoretisch diskutiert. Die gewaltigen Dimensionen ließen die jungen Maschinenbauherzen höher schlagen. So wiegt die schwerste im Zuge der Errichtung der Speicherstation montierte Schraube etwa 38 Kilogramm. Jeder einzelne Verdichter wiegt 60 Tonnen. Die Elektroantriebe der Verdichter haben jeweils ein Gewicht von 35 Tonnen und die in der Speicherstation installierte Kompressorleistung beträgt rund 62 Megawatt. Dies entspricht in Summe einer Leistung von mehr als 80.000 PS!





Abgerundet wurde der Rundgang durch die Besichtigung der hochkomplexen Steuerungs- und Prozessleitanlage. So sind über 2.000 Armaturen zur punktgenauen Steuerung der Erdgasströme in der Anlage installiert. 3.000 Messsensoren an den beiden Bohrplätzen übermitteln zirka 120.000 Messsignale an das Prozessleitsystem.
Nach einer großzügigen Stärkung am Buffet stand der Herr Loisel (RAG-Projektmanager, gleichzeitig Vater eines Schülers) im Konferenzraum für Schülerfragen zur Verfügung. Die Fahrt mit der Firma Hangler konnte Dank eines Zuschusses durch den VOÖS sehr kostengünstig durchgeführt werden. Insgesamt wurde den Schülern der HTBLA Ried ein sehr breites Wissensspektrum, das von Chemie, Geologie über Maschinen- und Anlagenbau bis hin zu Steuerungs- und Prozessleittechnik reichte, geboten



Abschlussexkursion der 5A

Bericht über die Abschlussexkursion der 5A in die Steiermark
In der Zeit vom 16.11. bis 18.11.2011 unternahmen die Schüler der 5A mit den Begleitlehrern Klassenvorstand Prof. Reiter und Prof. Ohnesorg eine Exkursion zu einigen Paradebetrieben in der Steiermark und im angrenzenden Burgenland.



Großsägewerk Fa. Mayr-Melnhof in Leoben 



Einleitend stand ein Besuch in Europas leistungsfähigstem Großsägewerk Fa. Mayr-Melnhof in Leoben, in dem bis zu 1,3 Mio m³ Holz pro Jahr vollautomatisch verarbeitet werden, auf der Tagesordnung. Es war eindrucksvoll, wie die dort eingesetzten Maschinen unter diesen
rauhen Betriebsbedingungen funktionierten. Es wurde deutlich, welche Anforderungen ein Maschinenbauer bei der Konstruktion von solchen Anlagen ins Kalkül ziehen muss.

Anschließend stand die Besichtigung der Fa. Böhler Schmiedetechnik in Kapfenberg am Programm. Diese Firma erzeugt unter anderem höchstfeste Bauteile für Flugzeuge und Großturbinen. Hier erlebten wir unter sachkundiger Führung unter anderem die weltweit größte Schmiedepresse mit über 33.000 Tonnen (!) Presskraft in voller Aktion.

Am 2. Tag durften wir dem weltweiten Kompetenzzentrum für Schienenfahrzeug-Drehgestelle der Fa. Siemens Mobility - SGP in Graz einen Besuch abstatten. Es wurde uns präsentiert, mit welchen Simulationstechniken bei Entwurf und Konstruktion von Drehgestellen für Hochgeschwindigkeitszüge wie z.B. dem deutschen ICE (300 km/h!) gearbeitet wird. Beim folgenden Werksrundgang konnten wir in der Rahmenfertigung den letzten Stand der Schweißtechnologie in Augenschein nehmen.

Am Nachmittag beeindruckte uns bei der Fa. Andritz in Graz die Herstellung von Wasserturbinen mit Leistungen von mehreren 100.000 PS ebenso wie die hochpräzise Bearbeitung von über 6m langen Walzen für Papiermaschinen. Die dabei zulässigen Abweichungen sind kleiner als ein menschliches Haar dick ist.





Der letzte Tag führte uns ins Europäische Zentrum für erneuerbare Energie im burgenländischen Güssing. Dort lernten wir in Theorie und Praxis eine erstaunliche Vielfalt von Möglichkeiten kennen, aus erneuerbaren Energiequellen Strom, Wärme und Treibstoffe zu gewinnen. Als bemerkenswerten Abschluss erlebten wir eine Forschungsanlage, die ohne Zusatzenergie nur mit Sonnenwärme z.B. ein Gebäude kühlen kann.

In den freien Zeiten nach den Firmenbesuchen hatten wir die Gelegenheit, die Stadt Graz auf eigene Faust zu erkunden.

Werner Ohnesorg 29.11.2011



Betriebsbesichtigung LENZING AG

1BM | HTBLA Ried im Innkreis | 05.05.2011
Holz, Zellstoff, Papier, Umwelt, Anlagenbau, Energie, Großkonzern – allesamt Begriffe die man als Novize mit der Lenzing AG schnell in Verbindung bringt. Doch bereits die Vorbereitung auf die Exkursion brachte für die Schüler der jetztigen 2BM der HTBLA Ried zahlreiche neue Aspekte und Einblicke in ein sehr erfolgreiches österreichisches Unternehmen. Bereits der Header der Firmenwebsite – gespickt mit englischen Fachtermini – warf bei den Schülern das eine oder andere Fragezeichen auf.
Zu Beginn der Besichtigung stand eine Präsentation mit Vorstellung der Kerngeschäfte und Firmenphilosophie. Dabei wurden die Grundzüge der Lenzing Gruppe als internationaler Konzern mit Sitz in Oberösterreich und Produktionsstätten in allen wichtigen Märkten sowie einem weltweiten Netz an Verkaufs- und Marketingbüros vorgestellt. Die Lenzing AG versorgt die globale Textil- und Nonwovens-Industrie mit Cellulosefasern. Mit 70 Jahren Erfahrung in der Faserproduktion ist die Lenzing Gruppe der einzige Hersteller weltweit, der alle drei Generationen von Man-made Cellulosefasern – von der klassischen Viscose- über Modal- bis zur Lyocellfaser – unter einem Dach vereint.
Neben ihrem „chemischen“ Kerngeschäft Fasern und dem Bereich Kunststoff ist die Lenzing Gruppe auch im Geschäftsfeld Anlagenbau und Engineering tätig. Dieser Spate war für die Schüler der 1bm der HTBLA Ried mit Schwerpunkt Fertigungstechnik von besonderem Interesse, wie etwa firmeninterne Werkstätten für Spezialmaschinen zur Zellstoffgewinnung, Fasererzeugung, Spinnmaschinen, Trocknungs- und Verdampfungsanlagen aber auch Maschinen zur Entgasung und Filtration oder zur Verpackung.
Der etwa 2,5 stündige Firmenrundgang zeigte grundsätzlich den Weg vom Baumstamm bis zur fertigen Viskosefaser. Besonders imposant waren dabei die Holzanlieferungs-, Zerkleinerungs- und Verteilungsanlagen. Neu für Schüler und Lehrer waren Gewinnung und Vermarktung zahlreicher „Nebenprodukte“ wie etwa Essigsäure, Furfural oder Xylose, welches in Kaugummis enthalten ist.
Die Lenzing AG bekennt sich zu den Grundsätzen nachhaltigen Wirtschaftens mit sehr hohen Umweltstandards, insbesondere am Standort Lenzing. Zahlreiche Auszeichnungen, Preise und Zertifikate belegen dies eindrucksvoll. So entstammt auch 93% der verbrauchten Energie aus der betriebseigenen Anlage. Das benötigte Wasser für die Zellstoffproduktion wird großteils der Ager entnommen. Bevor es wieder rückgeführt wird, durchläuft es eine komplexe Aufbereitungsanlage, auch auf die passende Wassertemperatur wird geachtet.
Nach einer großzügigen Einladung in die Betriebskantine stand der Betriebsführer im Konferenzraum für die zahlreichen Schülerfragen, die während des Rundgangs aufgekommen waren, Rede und Antwort. Bevor es zurück in die HTBLA ging, legten wir noch einen kurzen Spaziergang im nahegelegenen Seewalchen am Attersee ein.





Exkursion der 4A der HTL Ried

Am 19.5.2011 hatten die Schüler der Klasse 4A der HTL Ried die Möglichkeit, die Firma Pöttinger-Grieskirchen zu besichtigen. Diese Firma ist eine der größten Landmaschinenfirmen Europas. Nach einer anschaulichen Vorstellung der Firma und ihrer Produkte ging es in Begleitung eines erfahrenen Mitarbeiters der Fa. Pöttinger durch alle Bereiche der Fertigung, wobei von den Schülern ausgiebig die Gelegenheit genutzt wurde, Fragen zu den Geräten und Fertigungsverfahren beantwortet zu bekommen.

Anschließend konnten die Schüler die Ziegelproduktion im Ziegelwerk Eder in Weibern bei Haag besichtigen. Unter sehr sachkundiger Führung erlebten hier die Schüler eine hochinteressante Fließfertigung, bei der die Produktion vom Rohstoff Lehm bis zum fertigen, verpackten Ziegel vollautomatisch und weitgehend mannlos abläuft.





Maschinenbauer entdecken Holz als Werkstoff!

Die Schüler der 5 AM der HTL-Ried wissen schon lange, dass Holz als Werkstoff auch in der heutigen Zeit keineswegs aus der Mode gekommen ist. Die Tatsache, dass in der „Wirtschaftsmacht Innviertel“ viele angesehene holzverarbeitende Firmen ansässig sind, war für die Maschinenbauer gerade passend. Zusammen mit ihrer Professorin für Betriebstechnik und Wirtschaft organisierten die angehenden Ingenieure eine Exkursion zu den Firmen Wiesner-Hager in Altheim und Hargassner in Weng im Innkreis.

Die beiden Firmen unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. „Wiesner Hager“ produziert moderne und ästhetisch wirkende Möbelstücke, die Firma „Hargassner“ konnte sich mit ihren innovativen Heizungen am internationalen stark umkämpften Markt etablieren. Doch sind sie durch einen, seit Jahrtausenden wachsenden Rohstoff miteinander verbunden. Egal ob zu Scheitern gespaltet, zu Pellets verpresst, oder zu Hackschnitzel gehäckselt, Hargassner hat für jede Form den passenden Ofen. Mit Begeisterung wurde den Schülern gezeigt, wie eine CO2 neutrale Heizung entsteht.

Genauso interessant war auch die Besichtigung der Firma Wiesner- Hager, in welcher vor allem Büromöbel entstehen, die das Leben und auch Arbeiten zum Genuss werden lassen. Da die Produkte neben der Funktionalität auch ausgezeichnet aussehen sollten. „ Wir können uns von der Konkurrenz im Ausland nicht durch billige Preise abheben, aber wir garantieren die beste Qualität und können dadurch am internationalen Markt überleben“, so erklärte ein Arbeiter die Firmenphilosophie. Neben schönen Möbelstücken sahen die Schüler auch, dass nicht nur im Maschinenbau mit modernster Technik und CNC- gesteuerten Maschinen gearbeitet wird. So wurde den Maturanten der Weg vom Designer bis zum fertigen Produkt gezeigt. Ein besonderes Highlight war natürlich das Heizhaus, welches die Späne – und Holzabfälle der Firma verwendet um die Firmengebäude zu heizen und Strom zu erzeugen.

In jedem Fall war es ein sehr lehrreicher Tag, der nicht zuletzt wieder einmal zeigte, wie wichtig Techniker in der heutigen Zeit sind.



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Exkursion zur Fa. Infotech und Ocilion

Im Freifach Netzwerktechnik besuchten die Schüler der 5AM/5BM den Internet Service Provider Infotech und die Ocilion IPTV Technologies.

Dabei bekamen die Schüler Einblicke in verschiedene IT Business Lösungen der Fa. Infotech wie zum Beispiel:


Server, Storage, Virtualisierung

Managed IT – Outsourcing bzw. Hosting und managed Services

Netzwerklösungen – Glasfaseranbindung

Security


Bei einem Rundgang wurden auch die verschiedenen Abteilungen bzw. auch Serverräume besichtigt und Techniker erklärten bereitwillig die dahinter stehende Technologie.

Die Fa. Ocilion IPTV Technologies erläuterten die Möglichkeiten des IPTV. Es wurden Produkte für eine integrierte end-to-end IPTV-Lösung vorgestellt und die dadurch entstehenden Möglichkeiten für den TV Kunden präsentiert.



5. Klassen mit Dipl. Päd. Helmut Berndorfer 



Die Firma Geroldinger Schüttgutlogistik

24.11.2010
Die Firma Geroldinger Schüttgutlogistik in Sigharting hat die Patenschaft für die 4BM Klasse übernommen und lädt die Klasse zu einer Exkursion ins Unternehmen ein.
Dabei wird der Projektdurchlauf einer Siloanlage vom Vertragsabschluss bis zur Teilefertigung im Unternehmen auch zu Fuß „durchgegangen“.





Zusätzlich wird auch die Ausbringungseinheit des 30 Meter hohen 650 m³ Silos für Miscanthus („Elefantengras“) erklommen. Der begeisterte Firmenchef Herr Walter Geroldinger rechnet dabei auch den zukunftsweisenden Nutzen der gesamten Lagerungs- und Heizungseinheit vor.





Exkursion zur Firma Hertwich

Exkursion der HTL Ried bei der Fa. Hertwich und bei HAI in Braunau am 30.6.2010
Die Schüler der 3AM wurden von der Firma Hertwich in Braunau zur Betriebsbesichtigung eingeladen.
Diese Firma ist weltweit führend bei der Entwicklung von Maschinen zur Aluminiumproduktion.
Beginn der Exkursion war im Montagewerk in Altheim. Anlagenteile werden von hier in die ganze Welt verschickt. Aktuell sahen wir Teile für Rumänien und Dubai.
Danach besuchten wir die Konstruktionsabteilung in Braunau.
Diese begeisterte die Schüler ganz besonders. Als Höhepunkt stand aber dann noch Besichtigung des Werks HAI (Hammerer Aluminium Industries) in Ranshofen auf dem Programm.
Hier sind die Anlagen der Firma Herwich im Betrieb zu sehen. Besonders begeistert waren die Schüler von der Alu-Schrott-Verwertung und den riesigen Schmelzöfen, die hautnah besichtigt werden konnten. Die dabei ausgestrahlte Hitze war ein einmaliges Erlebnis!
Herr Mairinger von der Fa. Hertwich legte den Schülern nah, sich bei dieser Topfirma zu bewerben. Techniker werden auch hier dringend gesucht und können in dieser am Weltmarkt hervorragend positionierten Firma ihre Zukunft sicher gut gestalten.
Liebl Franz OSR



Exkursionen zu Firmen

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