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Informatik (AINF)
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Der Schüler darf im Informatikunterricht einen Überblick über den Aufbau, die Funktionsweise und die Einsatzmöglichkeiten der wesentlichen Komponenten einer Informationsverarbeitungsanlage erhalten.
Der Schüler soll befähigt werden, auch über einen fächerübergreifenden Unterricht passende Problemlösungsstrategien zu entwickeln, sie in geeigneter Weise mit Mitteln der Informatik umzusetzen. Er soll somit Standardsoftware zur Lösung von fachspezifischen Aufgaben auswählen und einsetzen können.
Das Lösen von Problemen der Berufspraxis mit Hilfe einer höheren Programmiersprache wird ebenfalls vermittelt.
Ein weiteres Kernziel ist, dass man durch den Informatikunterricht befähigt wird, mit sozialen Lernformen und besonders in Teamarbeit Probleme zu meistern und sich in eine Lerngruppe partnerschaftlich einzugliedern.
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Betriebstechnik (BET)
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Einen Einblick in die wirtschaftliche, rechtliche und betriebstechnische Komponente der Wirtschaft erhalten die Schüler in den Fächern WIRE und BET. Das Bildungsspektrum erstreckt sich vom Kennenlernen betrieblicher Managementfunktionen und Führungstechniken bis hin zum Lösen kaufmännischer, volkswirtschaftlicher und betriebstechnischer Aufgaben in den Bereichen Planung, Entscheidung und Kontrolle. Um maximale Praxisnähe zu gewährleisten, laden wir häufig Referenten aus dem Wirtschaftsleben zu uns an die Schule ein oder machen Exkursionen in diverse Firmen und Institutionen.
(Verweis auf Businessmaster: Bei den „Business Schoolgames“ – das größte Schulprojekt für spielerisches Lernen in Europa - stellten wir letztes Jahr sogar den „Business Master“.)
mehr: Praxisnaher Wirtschaftsunterricht an der HTL Ried
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Elektrotechnik und Elektronik (ETE)
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Die Grundlagen der Elektrotechnik werden in der 2.Klasse zwei Stunden, in der 3. Klasse zwei Stunden und in der 4.Klasse eine Stunde pro Woche unterrichtet.
In der 2.Klasse werden die grundlegenden Gesetze über den Gleichstrom und den Wechselstrom behandelt. Mit diesen Grundlagen wird versucht möglichst praxisnahe aber einfache Probleme zu lösen.
In der 3. Klassen werden die wichtigsten elektrischen Maschinen (z.B. Drehstrommotor, Synchronmotor und neuere wichtige Antriebe) sowie deren Drehzahlregelung erklärt. Der zweite große Block sind die Bauelemente der Elektronik (Diode, Transistor etc.). Mit der Kenntnis der Bauelemente können dann kleine elektronische Schaltungen berechnet, mit einer Software simuliert, mit einem Layoutprogramm aufgebaut (d.h. das Herstellen einer Platine) und in Verbindung mit der Werkstatt zusammengelötet und getestet werden.
In der 4.Klasse wird das Zusammenwirken von elektrischen Maschinen mit Lastmaschinen behandelt sowie neuere Konzepte der Antriebssteuerung.
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Energie- und Umwelttechnik (EUT)
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EUT beschäftigt sich mit dem Aufbau, der Arbeitsweise und dem Betriebsverhalten moderner Energieverarbeitungsanlagen und ihrer Komponenten. Weiters lernen wir Methoden zur Luftreinhaltung und Abwasserbehandlung kennen, um durch Anwendung entsprechender Verfahren die Umweltbelastung zu minimieren.
Energietechnik WasserkraftmaschinenDampfkraftwerkeGasturbinen (Kombi-Kraftwerke, Flugzeugtriebwerke) Verbrennungskraftmaschinen Alternativenergien (Wind, Sonne, Bioenergie, …) Brennstoffzellen Wärmepumpen
Umwelttechnik Luftreinigung (Entstaubung, Entschwefelung, Entstickung, Geruchsbeseitigung)Wasserreinigung (physikalisch, biologisch und chemisch) 5.Jahrgang, 3 Stunden
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Fertigungstechnik
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mehr zu diesem Gegenstand
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Konstruktionslehre und Produktentwicklung (KONP)
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Ein Kernfach über 5 Jahre HTL-Ausbildung!
Keine Maschine, keine Anlage kann heute erzeugt werden, wenn nicht zuvor die dafür notwendigen Ideen zu Papier gebracht worden sind und alle Teile und Funktionen kostenoptimal berechnet und konstruiert worden sind.
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Genau das zu lernen haben unsere Schüler im Fach KONP Gelegenheit. In diesem Fach vermitteln wir in der ersten Phase die Grundlagen der Zeichnungserstellung, dann vertiefen wir Schritt für Schritt die Konstruktionsfertigkeiten. Nach 5 Jahren sind unsere Schüler schließlich in der Lage, selbständig komplexe Baugruppen und einfache Maschinen zu entwerfen und bis zur Fertigungsreife durchzukonstruieren.
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Dabei setzen wir moderne Computertools wie Berechnungssoftware und 3-D-CAD-Programme genauso ein wie Techniken des Projektmanagements und der Kostenrechnung. Teilweise arbeitet jeder Schüler allein an seiner individuellen Aufgabe, teilweise arbeiten wir in Arbeitsgruppen, um umfangreichere Problemstellungen zu lösen und dabei Ideen aller Teammitglieder zu integrieren.
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MESS-, STEUERUNGS- UND REGELUNGSTECHNIK (MSRT)
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Dieses Fach wird in der 4. und in der 5.Klasse zwei Stunden pro Woche unterrichtet.
In der 4. Klasse werden die Themen Digitaltechnik, Sensortechnik und Steuerungstechnik behandelt. Da die Messtechnik überall eine wichtige Rolle spielt wird diese zu den jeweiligen Themen angepasst.
Die Digitaltechnik wird sehr praxisnahe in Form von speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) eingeführt. Kleine bis mittlere Projekte werden mithilfe von Kleinsteuerungen (wie z.B. LOGO) von den Schülern selbstständig realisiert. Diese werden im Theorieunterricht geplant und in der Werkstatt umgesetzt.
In der 5. Klasse werden klassische Probleme der Regelungstechnik behandelt (z.B. Stabilität eines Regelkreises). Regelkreise von wichtigen Größen wie Temperatur oder Drehzahl werden untersucht.
Alle wichtigen Elemente eines Regelkreises (wie z.B. Regelstrecken, Reglertypen, Stellantriebe) werden im Einzelnen erläutert und berechnet.
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ÜBUNGSFIRMA
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Im vierten Jahrgang der HTL arbeiten die Schüler und Schülerinnen in der Übungsfirma.
Durch Simulation des betrieblichen Alltages sollen organisatorische Strukturen und innerbetriebliche Arbeitsabläufe und Zusammenhänge zwischen den Betrieben einsichtig gemacht, Geschäftsfälle eigenverantwortlich bearbeitet und selbständige Entscheidungen getroffen werden. Durch diesen fächerübergreifenden handlungs- und problemorientierten sowie schülerzentrierten Unterricht sollen auch bereits bekannte Lehrinhalte geübt und eine praxisgemäße Ausbildung ermöglicht werden.
In der Übungsfirma fallen alle der Praxis entsprechenden branchenüblichen Geschäftsfälle von der Beschaffung über die Leistungserstellung bis zum Absatz an. Damit verbundene verwaltende Arbeiten werden unter Berücksichtigung der kaufmännischen und der rechtlichen Voraussetzungen von den Schülern durchgeführt.
Es werden möglichst praxisnah komplexe betriebliche Abläufe, in vereinfachter Form, von den Schülern selbst erlebt und erarbeitet. Dabei sind organisatorische Strukturen, innerbetriebliche Abläufe und wirtschaftliche Zusammenhänge in einem bewährten Übungsszenario zu berücksichtigen. Alle Lehrinhalte werden fächerübergreifend vermittelt. Auf Basis eines praxisbezogenen, handlungs- und problemorientierten Unterrichts werden schülerzentriert kaufmännische und rechtliche Grundlagen gelehrt.
Die meisten in der Praxis branchenüblichen Geschäftsfälle, betreffend Beschaffung, Produktion und Absatz werden projektbezogen erarbeitet. Die rechtlichen und kaufmännischen Instrumente zur optimalen Durchführung der gegebenen Aufgabenstellung werden den Schülern, annähernd „spielerisch“, vermittelt.
Ziel ist der Erwerb einer persönlichen und kaufmännischen Handlungskompetenz, die die Schülerinnen und Schüler befähigen im Beruf, wie in ihrem Privatleben Entscheidungen und Aktivitäten verantwortungsbewusst zu setzen und ihr Leben erfolgreich zu gestalten. Wir wollen den Schülern und Schülerinnen möglichst "viel Praxis für die Praxis" mitgeben und so den Berufseinstieg weiter erleichtern.
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VBHT - Vorrichtungsbau und Handhabungstechnik
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Moderne Fertigungsprozesse sind ohne Mechanisierung und Automatisierung undenkbar. Wie geht das, ein Gerät ohne menschlichen Eingriff vollautomatisch herzustellen? In VBHT befassen wir uns vom 3. bis zum 5. Jahrgang mit diesem umfassenden Thema.
Wir beginnen mit dem grundlegenden Aufbau und der Auslegung einfacher Vorrichtungen zur Arbeitserleichterung und lernen die Vielfalt der speziellen Bauelemente und Technologien des Vorrichtungsbaus kennen.
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Um in der Praxis erfolgreich eine Fertigung automatisieren zu können, erwerben wir weiters wichtige Kenntnisse in der notwendigen pneumatischen und hydraulischen Antriebs- und Steuerungstechnik.
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Außerdem befassen wir uns mit Handhabungssystemen zum Speichern, Fördern, Greifen, Sortieren und Ordnen von Werkstücken und verketten diese Funktionen zu automatisierten Fertigungsabläufen.
Schließlich lernen wir die Möglichkeiten und Eigenschaften der modernsten flexiblen Fertigungssysteme, der Industrieroboter, kennen.
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Praxisnaher Wirtschaftsunterricht
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